Informationen zur Freimaurerei
Alle Zivilisationen haben ihre Religionen und ihre Initiationsriten. Die Freimaurerei ist für das Abendland das, was der Sufismus für den Orient darstellt, ein Einweihungsweg. Sie entstand im 18. Jahrhundert aus dem jüdisch-christlichen Gedankengut und ist weder eine Religion noch ein Religionsersatz, sondern eine Vereinigung von Menschen, die traditionelle Formen der Geheimnisse bewahren.
Was ist Freimaurerei in den Augen eines Freimaurers?
"Die Freimaurerei ist nichts Willkürliches, nichts Entbehrliches: sondern etwas Notwendiges, das in dem Wesen des Menschen und der bürgerlichen Gesellschaft gegründet ist. Folglich muss man auch durch eignes Nachdenken eben sowohl darauf verfallen können, als man durch Anleitung darauf geführet wird." Lessing: Ernst und Falk
Auf die Frage "Was ist Freimaurerei" gibt es so viele Antworten, wie es Freimaurer auf der Welt gibt. Da die Freimaurerei nicht dogmatisch sein will, kann diese Frage nicht allgemeingültig beantwortet werden.
Allerdings gibt es Lebensanschauungen, die die meisten Freimaurer teilen dürften.
Ein Freimaurer sucht mit Vertrauen und Eifer nach dem Sinn des Lebens. Grundlage der freimaurerischen Arbeit sind die Gewissens- und Entscheidungsfreiheit. Daher ist der Freimaurerei jede Unterwerfung fremd.
Erwartungen
Jeder Freimaurer arbeitet an sich selbst und strebt danach sich zu verbessern. Dies geschieht in einer Gemeinschaft unter Verwendung der traditionellen Symbole, die von den Erbauern der Kathedralen überliefert worden sind. Mit Hilfe dieser Symbole gelangt der Freimaurer zur Erkenntnis und kommt zu einem verbesserten Verständnis seiner selbst, seiner Mitmenschen und seiner Umwelt.






