Geschichte

Geschichte


Als allmählich im 17./18. Jahrhundert die Zeit der Dombauten vorüber ging und ein neuer Geist (Aufklärung) die Zeit des Feudalismus ablöste, entstanden die Logen heutiger Prägung, indem die Steinmetzbruderschaften des Mittelalters vermehrt berufsfremde Adlige, Geistliche, Söhne der Handwerker, Gelehrte und andere aufnahmen, die sich dem Bruderschafts- und Gottesgedanken der Bruderschaften verbunden fühlten und die in dem Schutz der Bruderschaften durch geistige Auseinandersetzung Wegbereiter für eine neue Zeit wurden.

Naturgemäß bildeten diese „angenommenen“ Maurer mit der Zeit die Mehrheit in den Logen. Allmählich entwickelten sich die Logen zu einem philosophischen System, das von der Symbolik und der Geschichte der Baukunst ausgehend einen Zugang zu den Sinnfragen des Lebens all denen eröffnet, die es zulassen, dass er sich ihnen erschließt.

Im Jahre 1717 schlossen sich in London 4 Logen zur ersten Großloge zusammen.

Am 6. Dezember 1737 wurde in Hamburg die erste Loge in Deutschland gegründet. Als „Absalom zu den drei Nesseln“ besteht diese Loge noch heute. Im August 1738 wurde Kronprinz Friedrich von Preußen Freimaurer; er förderte als König ab 1740 die Verbreitung der Freimaurerei. Um 1760 wurde von einem Schweden, Karl Friedrich Eckleff, ein tiefgründiges Ritual geschaffen, das noch heute als das „Schwedische System“ bzw. als die „christliche Lehrart“ insbesondere in Skandinavien und Deutschland (durch die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland) praktiziert wird.

Gegenwart


Die in Deutschland existierenden 5 Großlogen sind unter dem Dach der „Vereinigten Großlogen von Deutschland“ organisatorisch zusammengeführt, jedoch bewahrt sich jede Großloge ihre Eigenständigkeit.

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